Monatsarchiv: Mai 2012

Lernen mit OnlineSpielen Nachtrag

Ein ganz aktuelles Projekt http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Forschung_und_Entwicklung/zml/Projekte/Didaktische_Konzepte/~cjor/Play_it/?lan=de an dem sich auch das FH Johanneum Graz beteiligt

 

und http://gamelabs.at/index.php?id=19&no_cache=1&L=0

und falls jemand dieses österreichische E-Learning Portal noch nicht kennt: elektronische Lehr- und Lernmaterialien für den Bildungsbereich http://bildungspool.bildung.at/Bildungspool/Bildungspool/start

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Fundstücke zu Game-based-learning

Gleich zu Beginn: Eine sehr interessante Kombination aus mobile app und Lernen durch Online Spielen: http://www.goethe.de/lrn/duw/lad/de8443825.htm

(Weitere Online Spiele, Lernmöglichkeiten durch Chatten, Filmclips usw. finden sich hier: http://www.goethe.de/lrn/duw/deindex.htm) Weitere Links: http://www.goethe.de/lrn/lks/afg/deindex.htm

(und auch wenn nicht alle Links aktuell sind: Auch bei diesen Links geht es in vielen Fällen auch um Online-Spiele zum Lernen im Feld Alphabetisierung http://abc-projekt.de/?page_id=1459)

Als Ergänzung noch zwei apps zum Thema Sprache:

https://play.google.com/store/apps/details?id=air.net.legakids.woerterjagd (Auf der Jagd nach Nomen, Adjektive oder Verben ) sowie http://www.zeit-fuer-geschichten.de/index.php?id=3294

Ein interessantes Projekt in diesem Zusammenhang auch mit online-Spielen ist weiters http://www.ichance.de/#/?ebene=umsehen&raum=spiele

Einen guten Überblick zu Online-Lernspielen bietet diese WebSite: http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ewg/nm/lernort_internet/lernspiele/

interessant ist zudem diese Anwendung zum Themenfeld politische Bildung der Wahl-o-Mat, der auch als app verfügbar ist http://www.bpb.de/45322/downloads

Auf dieser WebSite der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung findet sich zudem ein aktuelles Dossier zum Thema Computerspiele http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/computerspiele/ bei dem auch der Bereich serious games behandelt wird.

Gefunden habe ich dann diese österreichische Masterarbeit (Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems, eingereicht von Marlies Auer, 2009):

Lara Croft meets Nicolai Grundtvig. Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen und computerbasierten Lernspielen in der Erwachsenenbildung http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/imb/acgs/auer_master_thesis_endfassung.pdf

sehr umfasssender Blog zum Thema des Institut für Lern-Innovation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg http://www.seriousgames-net.eu/

Aus der Zeitschrift Medienpädagogik (2009) Didaktische Konzeption von Serious Games:Zur Verknüpfung von Spiel- und Lernangeboten, Michael Kerres, Mark Bormann und Marcel Vervenne: http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/sites/medida/files/kerres0908_0.pdf

Hilfreich ist die Dokumentation einer Tagung an der Volkshochschule Wien Meidling 2010 „Lernen & Spielen – Spielend lernen in der Erwachsenenbildung“ – davon gibt es eine umfassende Doku http://www.vhs.at/tagung2010.html

Sehr empfehlenswert auch ein Artikel aus dem Jahr 2011 auf l3t.tugraz.at: Game-Based Learning – Spielend Lernen? http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/79

das finde ich auch interessant: Serious Games bei der Ausbildung von Lehrlingen (Auszubildenden) http://www.didacta-magazin.de/pdf/ausgabe_03_11/Heimspiel_fuer_Azubis.pdf

und auch das: http://gambaloa.wordpress.com/ Ziel dieser EU-geförderten Grundtvig-Lernpartnerschaft ‚gambaloa‘ ist die Analyse der spezifischen Bedeutung von spielbasiertem Lernen für ältere Lerner/Spieler. Mit Blick auf die spezifische Generationenlage, was insbesondere digitale Spiele betrifft, findet sich eine weiteres Interesse in der Frage nach intergenerationalem Lernen im Spiel.

Buchtipp: http://kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=670

sehr interessante Fallstudie aus Graz Studium Bauingenieurwesen http://elearningblog.tugraz.at/scms/data/alt/publication/05_FH.pdf

http://www.seriousgames.de/tag/game-based-learning/

Game based Learning in der Umweltbildung, eine österreichische Dissertation http://othes.univie.ac.at/11235/1/2010-09-13_0064028.pdf

ein Artikel zu E-Learning und games im Feld der Unternehmen http://www.sales-compass.com/de/wp-content/uploads/2012/01/LMU_Mandl_Hense_LearningAdventures_2010.pdf

Einsatz in der Alphabetisierung http://www.medienpaed.com/15/malo0904.pdf

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Anmerkungen Game-based-learning

Darf Lernen Spaß machen? Oder lassen sich Spielen und Lernen unter einem Hut bringen? Und was ist, wenn Teilnehmende die „Bildungsabsicht“ hinter einem Spiel erkennen, zu dem sie eingeladen werden? Alles Fragen, die auch beim OPCO12-Livestreaming am 23. 5. (http://connect8.iwm-kmrc.de/p6inqltgcy9)  zum Thema diskutiert wurden.

Dazu ein Blick auf die eigene Medienbiografie (übrigens generell ein wichtiger Ansatz in der aktivierenden Medienpädagogik!): Ich bin ein C64 – Kind, war also schon spätestens mit 12 oder 13 ein „Computerkind“. Ich habe sicher Stunden über Stunden damit zugebracht, Kommandozeilen fein säuberlich abzutippen um Spiele selber zum Laufen zu bringen. Noch heute beneiden mich manche über meine DOS-Fähigkeiten, die immer wieder hilfreich sind. Was habe ich sonst noch gelernt? Sicher das Denken in komplexen Strukturen. Rasche Reaktion. Umgang mit Frust, wenn mal wieder eine Diskette sich nicht mehr lesen lässt oder etwas einfach nicht funktionieren will (wobei das ja auch ganz aktuelle PC-Probleme sind – wobei es halt Festplatte und USB-Stick statt Diskette ist).

Und auch, dass ich durchaus ein Suchtpotential habe und mich über Stunden ganz alleine in so ein Spiel verlieren kann. Meine Töchter sind inzwischen 12 und 15 Jahre alt – wie sie so drei oder vier waren, haben sie begonnen sich mit dem PC zu beschäftigen, haben auch etwa Spiele mit „Oskar dem Ballonbauer“ usw. begeistert ausprobiert – obwohl die ganz definitiv einen „Lerncharakter“ haben.

Ich kenne einige Erwachsene in meinem Umfeld die begeisterte Online-Spieler sind und sich dabei oft ganze Nächte oder gar Tage um die Ohren schlagen. Ich zweifle nicht daran, dass sie dabei auch in ständiger Kommunikation mit anderen sind oder sie auch Fertigkeiten mitbekommen die im „realen“ Leben hilfreich, also eben lehrreich sind. Ich finde die Überlegungen Konzepte etwa von „World of Warcraft“ in innerbetriebliche Weiterbildung oder andere Bildungsangebote umzusetzen sehr spannend: Gerade eben weil es wie hier um Kooperation, Strategie, Durchhalten, das Suchen und Finden ungewöhnlicher Lösungsansätze, der Kommunikation mit FreundInnen und Fremden usw. geht.

in einem zweiten Blogbeitrag finden sich dann einige Fundstücke zum Thema…

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Bereite Dich nicht vor

Gemeint ist mit dieser provozierenden Ansage zunächst die Bereitschaft sich dem Unerwarteten, dem Unplanbaren zu öffnen, ein Teil davon zu werden, anstatt sich davon überrollen zu lassen und dann quasi „aus dem Ärmel heraus“ etwas Notdürftiges herauszuschütteln.

Fundierte Aus- und Weiterbildung, Vorbereitung die auf Erfahrenswerte aufbaut, zielgruppenorientierte Gestaltung von Inhalten / Abläufen / Vorgehensweisen – alles das und mehr bleiben wichtig. Und dann kommt ein magischer Moment, der mich als Handelnder überrascht. Ein Moment, der so selbst bei perfektester Planung nicht zu erwarten war. Das kann eine Idee sein, ein unerwartetes Ergebnis, eine Erkenntnis, die eigentlich gar nicht aufgrund der vorhandenen Fakten oder inhaltlichen Impulse möglich schien. Wichtig ist die Aufmerksamkeit für diese wertvollen Momente und die Fähigkeit sie als „wertvoll“ zu sehen, selbst wenn sie im ersten Moment störend, „unpassend“ einfach ganz quer daherkommen.

„Bereite Dich nicht vor“ heißt weiters, eigenen Fähigkeiten und Ideen zu vertrauen – und eben der Qualität der Vorbereitung, die dann eine wunderbare Plattform ist um sich darauf leichtfüßig und improvisierend zu bewegen. Auch in ungeahnte Richtungen oder in einer Art, die wir anderen und uns selbst bislang noch nicht zugetraut haben. Dabei entstehen oft „Räume“ in denen sich dann durch Zusammenarbeit völlig neue Zugänge und Ideen zeigen.

Ein Vorschlag: Wen werden Sie / wirst Du morgen begegnen? Jemand gefunden? Gut – dann bitte in dieses Gespräch mit Achtsamkeit und Offenheit, ohne Vorbereitung und Plan hineingehen. Wahrnehmen, was entsteht und die entstehenden Bausteine neu zusammenfügen. Übrigens kann es auch eine Zufallsbekanntschaft sein oder ein „Freund“ auf facebook, den wir eigentlich nur vom Namen her kennen mit dem/der so etwas geschieht. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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