Archiv der Kategorie: E-Learning

mehr als 20x „Du bist Improvisation“

Vorspann: Zu mir ist im Fühjahr Wolfgang Gumpelmaier in den improweise_raum gekommen. Wir plaudern über Crowdfunding, mögliche Kooperationen und ununi.tv ununi-bitte-was? Heute kann ich auf diese Frage viele Antworten geben. Und auch viele Fragen stellen.

Also zunächst ist es ein Netzwerk an Menschen aus allen Ecken Deutschlands und Österreichs, die aus verschiedenen Berufen und Lebenszusammenhängen kommen. Viele Selbständige, einige aus dem „Eck“ höhere Bildung, einige aus den Feldern Marketing, PR, Beratung, Grafik, Design…

Miteinander entsteht und wächst Bildung: Mit googel-Hangouts, also über googel+ geführte Live-Online-Gespräche zu einer großen Bandbreite an Themen mit ExpertInnen aus allen denkbaren (und undenkbaren) Feldern. Die Inhalte, das Curriculum entstehen im Miteinander, Ideen werden eingebracht, umgesetzt, neu verbunden, aufgelöst, wieder zusammengesetzt… Es sind Monologe, Dialoge, Trialoge,vorbereitete Fragen und solche die im Moment entstehen. Das Entstandene wird live gesehen, oft mit Twitter (#ununitv) kommentiert oder auch auf der googel+ community. Oder auch im Nachhinein gesehen, kommentiert, ergänzt…. Und ich bin Teil dieses faszinierenden Projekts. In einer Crowdfunding-Aktion kommen 25.000 Euro zusammen, um es auf gute Schienen zu stellen. Davon kann u. a. eine technische Betreuung gewährleistet werden.

Genug Vorspann: Ich bringe nach einigen Sendungen zum Thema Social Media (z. B. zu Twitter)  mein „Herzthema“ Angewandte Improvisation ein. Schon die Produktion des Trailers ist ganz etwas Besonders: Ich schau, wer gerade online ist, den/die ich kenne, rufe auf Skype an und Frage: „Was ist für Dich Improvisation?“. Es entstehen, vielfältige faszinierende, knackige Antworten. Dann starte ich damit, mit unterschiedlichsten Personen, über Angewandte Improvisation zu plaudern (alle mehr als 20 Sendungen zum Nachsehen).

Sicht- und ja, greifbar wird die wunderbare Vielfalt in diesem Feld: Belebende, kreative, lösungsorientierte Methoden; Handelnde aus Feldern wie Beratung / Training / Coaching / körperorientierte Ansätze / Improtheater. Sie setzen die Methoden in ganz verschiedenen Kontexten ein: Unternehmensberatung, Therapie, Theater, Lehre, Forschung, Projektmanagement, Seminarbereich, Coaching, Schreiben…

In einer „lessons learned“-session, bei der ich von Anja C. Wagner (einer der Triebfedern von ununi.tv) über Serie befragt habe wähle ich spontan drei der Sessions aus, die ich als „besonders bemerkenswert“ wahrnehme. Stimmt sind sie. Und alle anderen auch. Jede auf eine ganz besondere Weise, mit spannenden Zitaten, die deutlich machen, dass Angewandte Improvisation unser ganze Leben und Handeln, unser Denken betrifft. Und kraftvolle Veränderungen bewirkt, auf den Weg bringen kann.

Schön ist, dass die Gespräche wirklich ein Austausch auf Augenhöhe sind, ich meine Erfahrungen aus Seminaren und Beratungen einbringen kann, die GesprächspartnerInnen ihre, dass Gemeinsames entsteht, Neues…

So entsteht ein lebendiger Einblick in den „Kosmos“ Angewandte Improvisation und auch welche Lebenshaltung, welche Potentiale dahinter stecken.

Wie geht es weiter? Folgende Ideen:

# Wie in der lession-learnend-Session gesagt: kostenlose Kurzformate, wo jemand eine Herausforderung, ein Problem beschreibt und zwei Menschen im Miteinander Lösungen entwickeln. Oder solche, wo ganz neue Ideen für Neues entstehen.

# Kostenpflichtige Langformen, wo Unternehmen und Institutionen bei komplexeren Fragestellungen unterstützt werden oder auch bei der Frage, wie Methoden aus der Angewandten Improvisation in Feldern wie Teamarbeit, Projektentwicklung und -umsetzung, Vernetzung, Beratung, Coaching, Supervision, Bildungsangebote, Partizipationsprojekte, Gesellschaftsveränderndes…eingesetzt werden können

# Kostenlose Kurzformate, wo Menschen aus verschiedensten Feldern kreative Methoden vorstellen und mit anderen überlegen, wo und wie das noch möglich wäre

# Kostenpflichtige Langformen wo Führungskräfte, Lehrende, Tätige in Beratung – Werbung – Projektmanagement – Therapie – usw. neue Methoden für die Praxis kennen- und einsetzen lernen

# Kostenfreie Kurzformen, wo miteinander Geschichten u. a. mit verschiedensten Assoziationstechniken entwickelt werden

# Kostenpflichtige Langformen, wo es um kreative Wege zu unterschiedlichsten Texten für viele Einsatzfelder und Zielgruppen geht, ansprechende, berührende, Texte, die ausgehen von kreativer Ideenfindung

So und jetzt seid ihr gefragt. Mit euren Ergänzungen, Fragen, Ideen, Angeboten, Beiträgen (z. B. hier als Kommentar, als Tweet an @cfreisleben, als Mail…). Damit „Du bist Improvisation“ auf ununi.tv und anderswo weitergehen kann.

Ich freu mich drauf!

P. S.: Noch Angewandte Improvisation Bildungshinweise:

  • Ab 10. 1. an der VHS Linz (findet fix statt, Anmeldungen bis zuletzt möglich: Dreiteilige Seminarreihe zu wild denken
  • Sa, 25. 1 2014., 9.30 – 17, Linz: Kraftvoll, lebendig, ungewöhnlich: Improtools für Seminare, Lehrveranstaltungen, Projekte mehr
  • 28. 2.: Ressourcentheater kreative, ungewöhnliche und wirksame Handlungsschritte finden, auszutesten und schrittweise in den Alltag umsetzen mehr
  • Ab 14. 3.: „Das ist doch mein Leben – Lebensrollen aktiv gestalten“ vier Termine mehr
  • improvitiven Beratung mit mir: Also für Einzelpersonen oder Teams, die nach neuen Zugängen, Ideen, Perspektiven… suchen mehr

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Improvisation meets E-learning & Social media

Wie der selbstständige Konsulent für Wissensmanagement, Organisationskultur- und wandel sowie OpenGovernment und SocialWeb Ton Zijlstra bei seiner Keynote „Owning your Learning Path – Zum Lernen in der Netzwerkgesellschaft“ ( http://www.slideshare.net/TonZijlstra/lernen-in-der-netzwerkgesellschaft) bei der Tagung „Zukunft Basisbildung: Web Literacy“ (Juni 2012 in Graz) sagte: Im großen Web 2.0 wartet viel Unerwartetes und Unplanbares. Denn durch die Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlichster Menschen, durch Begegnungen, die ohne Web 2.0 in dieser Form vielleicht gar nicht möglich gewesen wären entstehen völlig neue Ideen, Sichtweisen, Projekte, Formen der Zusammenarbeit und Vernetzung. Angewandte Improvisation hat ja sehr viel mit Kooperation und Kollaboration zu tun, mit gegenseitiger Unterstützung, mit dem gemeinsamen Wahrnehmen und Verändern von Rahmenbedingungen sowie mit neuen Zugängen für alle Lebensfelder. Die Werkzeuge und Möglichkeiten des Web 2.0 können das in vielfacher Hinsicht unterstützen – Ausgangspunkte sowie wichtige Rahmenbedingungen habe ich unter dem Schlagwort zweinullchancen in diesem Blog zusammengetragen.

Hier nun einige Fundstücke, die in unterschiedlicher weitere Verbindungen zwischen Einsatz von E-Learning / Social Media und Angewandter Improvisation aufzeigen oder anregen:

Ein podcast-Prpojekt zu Improvisationstheater, das auch schöne Beispiele für den Einsatz von Angewandter Improvisation in anderen Feldern bringt

http://frequenz9.blogspot.de/search/label/FrequenzImpro

als Ergänzung eine ähnliche, englischsprachige Serie http://itunes.apple.com/podcast/the-fracas!-improv-podcast/id259657203?mt=2

oder auch http://improvisednewyork.podbean.com/

sowie http://podcast.improvresourcecenter.com/

ebenso interessant: http://improv.podomatic.com/

oder auch http://itunes.apple.com/us/podcast/improv-obsession-podcast/id476955442

 

Ein schönes Beispiel der Kombinationsmöglichkeiten: interaktiver stummfilm http://www.taubenhaucher-impro.de/stummfilm/

und: ein Video mit Entscheidungsmöglichkeiten http://www.youtube.com/watch?v=1HIGCgpHYB4&feature=youtu.be

 

Dann dieses wirklich nette Projekt;

twitterimpro https://twitter.com/#!/TheaterImpro

siehe auch http://www.twittwoch.de/2-twittwoch-nrw/

 

Ein Video über Improvisieren beim Präsentieren

http://www.youtube.com/watch?v=DHL2dQltYPk&feature=youtu.be

 

Ein weiteres sehr inspirierendes englischsprachiges Video zu Improtipps auch für den Alltag: http://vimeo.com/10174722

 

Englische Vorschläge auf eingegebene Wort für solche die sich Reimen: http://www.writeexpress.com/online.html

 

Ebenso Englischsprachig sehr umfassend, zum Thema Improviseren lernen, viel auch nicht nur für die Improthetaer-Bühne umsetzbar! http://learnimprov.com/

 

Deutschsprachig das ImproWiki mit einer großen Liste an nicht nur im Theaterfeld umsetzbaren Spielen und Impulsen:

http://www.improwiki.de/improtheater/Hauptseite

interessanter Text: Internet lädt auch im unternehmerischen Feld zu Improvisation ein http://www.zeit.de/digital/internet/2011-05/improvisation-im-netz

 

Ein guter Diskussionsimpuls: http://dailyimprovisation.blogspot.co.at/2012/02/myth-of-online-community.html

 

Das ist sehr inspirierend http://www.germancowboys.de/video/4070

http://www.zehn.de/die-10-witzigsten-chatroulette-improvisationen-auf-youtube-1073604-0

 sehr hilfreich und inspirierend: http://lindseycaplan.com/ Tools for Navigating Business Without a Script

http://www.nytimes.com/2010/09/07/business/07hotel.html

interessantes Projekt: http://blog.de.ts.fujitsu.com/?p=10874#.T9Oo-rmGCrw.blogger

Und Ergebnisse aus einem post auf Facebook sowie auf der WebSite des Applied Improvisation Network:

http://www.artsprofessional.co.uk/Magazine/view.cfm?id=6310&issue=253

http://appliedimprov.ning.com/profiles/blogs/improvisation-and-learning-a

Impro im Mathematikunterricht http://math.arizona.edu/~ayoung/pdf/improv_presentation.pdf

 Blog über Improvisation und ihren Einsatz in verschiedenen Feldern: http://storyrobot.com/improv/

Ein weiterer interessanter blog:

http://kevinmullaney.com/

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Digital stories

Das spannende Werkzeug der digital stories ist eines, bei dem Ansätze und Methoden aus der aktivierenden Medienpädagogik und auch aus der Angewandten Improvisation verknüpft werden können. Es geht ja auch um die Wertschätzung der Geschichten jedes/jeder Einzelenen und deren Wert für andere. Und es geht kreative Herangehensweisen an eigene Geschichten sowie Ansätze, wie sich diese positiv weiter entwickeln können, wo der/die ProtagonistIn wieder ein Stück mehr oder ganz Regie führt.

Rückblick auf einen Workshop mit Erwin Schmitzberger am Kongress „Zukunft Basisbildung – Web Literacy“ am 18. & 19. 6. 12 in Graz. (Die Dokumentation der Tagung wird ab 25. 6. auf www.zukunft-basisbildung.at zu finden sein.)

Digital stories sind Filme mit ca. 2 – 5 Minuten Laufzeit in Form einer Ich- Erzählung, der Erinnerungsstücke, Fotos, Filme und Musik kombiniert.

Das Besondere: Die Ich-ErzählerInnen, wählen selbst aus, welches Thema ihnen im Moment besonders wichtig ist und entwickeln daraus ein Storyboard, das sich auf die drei bis vier wesentlichsten Aspekte der Geschichte fokusiert.

Hilfreich um zu solchen Geschichten zu kommen sind auch Ansätze aus der Angewandten Improvisation wie Assoziationsübungen, den Inhalt einer Geschichte in einen anderen Genre – Tempo – Setting… erzählen, Geschichten über Erlebtes teilen (auch mit Tools aus dem storytelling), Herkunft & Lebensverortungen & Zukunftsvisionen sichtbar machen…

Gefilmt und geschnitten wird der Film dann selbst (mit vorher ausreichend Möglichkeiten zum Austesten – das ist auch eine Phase wo andere Tools aus der aktivierenden Medienpädagogik wie etwa Filmanalyse zum Einsatz kommen können). Und zwar mit Mitteln wie dem MovieMaker oder iMovie (siehe unten für andere kostenlose Onlinetools!) – Filme entstehen in einem Prozess von 2 – 3 Tagen. Erwin Schmitzberger, Obmann des Vereins „digital story vienna“ (http://www.digitalstory.at/) betont, dass dadurch Teilnehmende auch wieder längst vergessen geglaubte Fähigkeiten wie Zeichnen, Malen, Basteln oder auch Schreiben wieder entdecken. Und dass es für viele das erste Mal ist, dass ihnen jemand beim Erzählen zuhört.

Weitere Effekte / Hintergründe:

http://www.digitalstory.at/dsvjoom/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=7&Itemid=55

Weiters berichtet Erwin hier über die Entstehungsgeschichte der digital stories, die zugleich ein Beispiel dafür ist, wie sich gute Ideen im Web verbreiten:

http://www.digitalstory.at/dsvjoom/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=11&Itemid=81
Links, die ich noch zum Thema entdeckt habe, zunächst die Englischen:

(Englisch): Wie sich digital stories im Unterricht / in der Lehre nutzen lassen: http://digitalstorytelling.coe.uh.edu/

siehe auch diese case-studies: http://www.storycenter.org/education/

sowie: https://academictech.doit.wisc.edu/ideas/digitalstorytelling

(Englisch): Viele oft sehr berührende digital stories: http://www.youtube.com/user/CenterOfTheStory

(Englisch): Hintergründe & Wergzeuge & Vorgangsweisen: http://storykeepers.wikispaces.com/

(Englisch): Digital storytelling mit dem iPad (v. a. auch im Bereich Lehre) https://sites.google.com/site/digitalstorytellingwiththeipad/home

(Englisch) http://50ways.wikispaces.com/ 50 Wege zur digital story – noch weitere Ressourcen

Schweizer Site mit detailreicher Schritt-für-Schritt-Anleitung, sehr umfassend http://web72.webmind.ibone.ch/wordpress_angi/

schönes deutsches Projekt mit Jugendlichen: http://listen2thestoryboarder.wordpress.com/ (siehe auch hier: http://www.br.de/unternehmen/inhalt/bildungsprojekte/bildungsprojekte-mystory100.html)

Rückblick auf ein österreichisches Schulprojekt mit einem Film http://www.lernwerkstatt.ws/index.php?menu=2&beitrag=317&eid=&sprache=0

Kurzer Rückblick zu einem deutschen Projekt (2009) leider ohne Videos online: http://www.soziokultur.de/bsz/node/73

Rückblick auf ein österreichisches Projekt mit SeniorInnen http://sciencev1.orf.at/science/news/39585 (leider schon älteren Datums, Links gehen nicht mehr)

und weiterlesen hier:

Schöne GB -Site http://www.breakingbarriers.org.uk/

Open Source Videoschnitt- -bearbeitungsprogramme

http://www.videolan.org/vlmc/

http://www.chip.de/news/Gratis-Vollversion-Videoschnitt-mit-Lightworks-11_45946252.html

http://www.pcfreunde.de/download/d1200/virtualdub/

Interessant sind zudem diese Seiten:

www.animoto.com – hier können aus Bildern 30 Sekunden kostenlose attraktive „Kurzvideos“ auf Wunsch mit eigenen Soundtrack erstellt werden.

Auch hier http://www.flixpress.com/ können kleine Filme kostenlos selbst gemacht werden bzw. gibt es vorgefertigte Intros zu verschiedensten Themen.

http://generator.acmi.net.au/storyboard – mit eigenen Fotos kann hier ein storyboard gebaut werden – ein sehr hilfreicher Ausgangspunkt für digital stories!

http://www.youtube.com/editor – wer sich einen youtube-Kanal anlegt (Voraussetzung kostenloses google-Konto kann Videos nicht nur hochladen sondern auch rudimentäre Bearbeitungsschritte durchführen)

Und eine interessante Alternative mit animierten Charakteren: http://storybird.com/

Tonbearbeitung (alles open source):

http://audacity.sourceforge.net/ – der Klassiker um Musik & Sprache zu bearbeiten

http://advanced.aviary.com/ – nicht nur Musik und Sprache, auch Bild- & Vektorbearbeitung, WebSite „Fotografieren“

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Lernen mit OnlineSpielen Nachtrag

Ein ganz aktuelles Projekt http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Forschung_und_Entwicklung/zml/Projekte/Didaktische_Konzepte/~cjor/Play_it/?lan=de an dem sich auch das FH Johanneum Graz beteiligt

 

und http://gamelabs.at/index.php?id=19&no_cache=1&L=0

und falls jemand dieses österreichische E-Learning Portal noch nicht kennt: elektronische Lehr- und Lernmaterialien für den Bildungsbereich http://bildungspool.bildung.at/Bildungspool/Bildungspool/start

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Fundstücke zu Game-based-learning

Gleich zu Beginn: Eine sehr interessante Kombination aus mobile app und Lernen durch Online Spielen: http://www.goethe.de/lrn/duw/lad/de8443825.htm

(Weitere Online Spiele, Lernmöglichkeiten durch Chatten, Filmclips usw. finden sich hier: http://www.goethe.de/lrn/duw/deindex.htm) Weitere Links: http://www.goethe.de/lrn/lks/afg/deindex.htm

(und auch wenn nicht alle Links aktuell sind: Auch bei diesen Links geht es in vielen Fällen auch um Online-Spiele zum Lernen im Feld Alphabetisierung http://abc-projekt.de/?page_id=1459)

Als Ergänzung noch zwei apps zum Thema Sprache:

https://play.google.com/store/apps/details?id=air.net.legakids.woerterjagd (Auf der Jagd nach Nomen, Adjektive oder Verben ) sowie http://www.zeit-fuer-geschichten.de/index.php?id=3294

Ein interessantes Projekt in diesem Zusammenhang auch mit online-Spielen ist weiters http://www.ichance.de/#/?ebene=umsehen&raum=spiele

Einen guten Überblick zu Online-Lernspielen bietet diese WebSite: http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ewg/nm/lernort_internet/lernspiele/

interessant ist zudem diese Anwendung zum Themenfeld politische Bildung der Wahl-o-Mat, der auch als app verfügbar ist http://www.bpb.de/45322/downloads

Auf dieser WebSite der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung findet sich zudem ein aktuelles Dossier zum Thema Computerspiele http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/computerspiele/ bei dem auch der Bereich serious games behandelt wird.

Gefunden habe ich dann diese österreichische Masterarbeit (Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Donau-Universität Krems, eingereicht von Marlies Auer, 2009):

Lara Croft meets Nicolai Grundtvig. Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen und computerbasierten Lernspielen in der Erwachsenenbildung http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/imb/acgs/auer_master_thesis_endfassung.pdf

sehr umfasssender Blog zum Thema des Institut für Lern-Innovation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg http://www.seriousgames-net.eu/

Aus der Zeitschrift Medienpädagogik (2009) Didaktische Konzeption von Serious Games:Zur Verknüpfung von Spiel- und Lernangeboten, Michael Kerres, Mark Bormann und Marcel Vervenne: http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/sites/medida/files/kerres0908_0.pdf

Hilfreich ist die Dokumentation einer Tagung an der Volkshochschule Wien Meidling 2010 „Lernen & Spielen – Spielend lernen in der Erwachsenenbildung“ – davon gibt es eine umfassende Doku http://www.vhs.at/tagung2010.html

Sehr empfehlenswert auch ein Artikel aus dem Jahr 2011 auf l3t.tugraz.at: Game-Based Learning – Spielend Lernen? http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/79

das finde ich auch interessant: Serious Games bei der Ausbildung von Lehrlingen (Auszubildenden) http://www.didacta-magazin.de/pdf/ausgabe_03_11/Heimspiel_fuer_Azubis.pdf

und auch das: http://gambaloa.wordpress.com/ Ziel dieser EU-geförderten Grundtvig-Lernpartnerschaft ‚gambaloa‘ ist die Analyse der spezifischen Bedeutung von spielbasiertem Lernen für ältere Lerner/Spieler. Mit Blick auf die spezifische Generationenlage, was insbesondere digitale Spiele betrifft, findet sich eine weiteres Interesse in der Frage nach intergenerationalem Lernen im Spiel.

Buchtipp: http://kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=670

sehr interessante Fallstudie aus Graz Studium Bauingenieurwesen http://elearningblog.tugraz.at/scms/data/alt/publication/05_FH.pdf

http://www.seriousgames.de/tag/game-based-learning/

Game based Learning in der Umweltbildung, eine österreichische Dissertation http://othes.univie.ac.at/11235/1/2010-09-13_0064028.pdf

ein Artikel zu E-Learning und games im Feld der Unternehmen http://www.sales-compass.com/de/wp-content/uploads/2012/01/LMU_Mandl_Hense_LearningAdventures_2010.pdf

Einsatz in der Alphabetisierung http://www.medienpaed.com/15/malo0904.pdf

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Anmerkungen Game-based-learning

Darf Lernen Spaß machen? Oder lassen sich Spielen und Lernen unter einem Hut bringen? Und was ist, wenn Teilnehmende die „Bildungsabsicht“ hinter einem Spiel erkennen, zu dem sie eingeladen werden? Alles Fragen, die auch beim OPCO12-Livestreaming am 23. 5. (http://connect8.iwm-kmrc.de/p6inqltgcy9)  zum Thema diskutiert wurden.

Dazu ein Blick auf die eigene Medienbiografie (übrigens generell ein wichtiger Ansatz in der aktivierenden Medienpädagogik!): Ich bin ein C64 – Kind, war also schon spätestens mit 12 oder 13 ein „Computerkind“. Ich habe sicher Stunden über Stunden damit zugebracht, Kommandozeilen fein säuberlich abzutippen um Spiele selber zum Laufen zu bringen. Noch heute beneiden mich manche über meine DOS-Fähigkeiten, die immer wieder hilfreich sind. Was habe ich sonst noch gelernt? Sicher das Denken in komplexen Strukturen. Rasche Reaktion. Umgang mit Frust, wenn mal wieder eine Diskette sich nicht mehr lesen lässt oder etwas einfach nicht funktionieren will (wobei das ja auch ganz aktuelle PC-Probleme sind – wobei es halt Festplatte und USB-Stick statt Diskette ist).

Und auch, dass ich durchaus ein Suchtpotential habe und mich über Stunden ganz alleine in so ein Spiel verlieren kann. Meine Töchter sind inzwischen 12 und 15 Jahre alt – wie sie so drei oder vier waren, haben sie begonnen sich mit dem PC zu beschäftigen, haben auch etwa Spiele mit „Oskar dem Ballonbauer“ usw. begeistert ausprobiert – obwohl die ganz definitiv einen „Lerncharakter“ haben.

Ich kenne einige Erwachsene in meinem Umfeld die begeisterte Online-Spieler sind und sich dabei oft ganze Nächte oder gar Tage um die Ohren schlagen. Ich zweifle nicht daran, dass sie dabei auch in ständiger Kommunikation mit anderen sind oder sie auch Fertigkeiten mitbekommen die im „realen“ Leben hilfreich, also eben lehrreich sind. Ich finde die Überlegungen Konzepte etwa von „World of Warcraft“ in innerbetriebliche Weiterbildung oder andere Bildungsangebote umzusetzen sehr spannend: Gerade eben weil es wie hier um Kooperation, Strategie, Durchhalten, das Suchen und Finden ungewöhnlicher Lösungsansätze, der Kommunikation mit FreundInnen und Fremden usw. geht.

in einem zweiten Blogbeitrag finden sich dann einige Fundstücke zum Thema…

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