improflair

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Ich bin Forschender!
Ein Aspekt in meiner Biografie, der eigentlich schon lange da ist und den ich Ende Jänner 2015 erstmals direkt so benannt habe (siehe unten).

Schon sehr lange beschäftigte ich mich mit Methoden und Werkzeugen aus der Angewandten Improvisation (siehe diese Definition (Weitere Details folgen), besonders auch im weiten Feld der Didaktik – wobei damit ebenso alles rund um die bewusste Konzeption, Planung, Umsetzung und Reflexion von dialogorientierten Bildungsangeboten gemeint ist: In Schulen, im tertiären Bildungsbereich, in Institutionen v. a. im Gesundheits- und Sozialbereich, in Unternehmen…
Ich werde dazu nun im Rahmen einer Dissertation (Betreuer: Dr. Christian Spannagel, PH Heidlerberg) noch intensiver forschen und habe schon in den letzten Wochen des Jahres 2014 dafür den Begriff / Hashtag improflair eingeführt.
Dazu zwei Definitionen des Begriffs „flair“:

„A special or instinctive aptitude or ability for doing something well“ oxforddictionaries.com

„Einen Menschen oder eine Sache umgebende, als positiv, angenehm empfundene persönliche Note; Atmosphäre; Fluidum. … feiner Instinkt, Gespür“ „www.duden.de

Haltungen und Methoden der Angewandten Improvisation verändern Menschen und (Lern)Räume, fördern dort Kooperation und Kollaboration, lassen ein bestimmtes flair entstehen wobei dessen Zustandekommen und Aufrechterhalten ebenso flair im Sinn von Gespür, Achtsamkeit bewusster Wahrnehmung und einander Unterstützen erfordert.
Ich werde diesen Blog nutzen, um meine Gedanken, Konzepte, Textentwürfe, (Zwischen)Ergebnisse zugänglich zu machen (inkl. verschiedener Vorversionen im Sinne der Botschaften des Buches von Dirk von Gehlen „Eine neue Version ist verfügbar“ – siehe dazu diese Aufzeichnung eines Live-Reviews auf ununi.tv). Und damit ebenso mitgestaltbar. Weiters wächst Schritt für Schritt ein Wiki zu Improvisationsmethoden und ihren Einsatzfeldern.

Ich lade herzlich, zu kommentieren. Bitte um Ideen und Impulsen. Um kritische Fragen. Um Verweise auf eigene Texte, Erfahrungen, Projekte… zu Feldern, die mit Improvisation im weitesten Sinn zu tun haben.Ergänzend zum / verzahnt mit dem Blog wird #improflair nun ebenso meine Beiträge oder Fragen prägen auf Kommunikationskanälen wie Facebook, Twitter, Pinterest, Linkedin, YouTube, in verschiedensten Forenbeiträgen. Weiters gibt es eine schon bestehende Sammlung zu Angewandter improvisation sowie eine zu Partizipativen Theater auf scoop.it die ich ab und zu bespielen werde bzw. eine Sammlung auf rebelmouse. Und diese Zotero-Literatursammlung. Auch hier gilt: Ergänzende Links / Literatur sind sehr willkommen.
Ein wichtiger Aspekt von #improflair sind Kooperationen, Projekte sowie Workshops mit Lehrenden / TrainerInnen / Personen die im Gesundheit-, Sozial-, Bildungsbereich tätig sind. Dabei werde ich ebenso – gemeinsam mit anderen – im Sinn von design based research Methoden weiterentwickeln sowie die Fragestellungen sowie (Zwischen)Ergebnisse u. a. in Form von Videos zugänglich, ergänzbar, mitgestaltbar machen. Alle Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz cc_by_nc_cfreisleben – ganz im Sinn des Mottos „dare to share“.

Meine Forschungs-Bio
Grundsätzlich ist – so meine Wahrnehmung – das ganze Leben eine Forschungsreise und wir dürfen / können / sollen achtsam wahrnehmen, was uns tagtäglich begegnet und sind gleichzeitig ständig Mitgestaltende von Leben und Alltag.
Ich habe an der Universität Wien Kommunikationswissenschaft studiert mit einer Fächerkombination aus Politik- und Theaterwissenschaft. In dieser Zeit habe ich – u.a. gemeinsam mit meinen mir sehr nahen Freund Norbert Peter – mehrere Seminararbeiten geschrieben. Und dann alleine die Magisterarbeit „Rosarot und Himmelblau“ zu Rollenklischess in den Medien.
Gegen Ende des Studiums begann ich auch als freier Journalist zu publizieren – retrospektiv hatte und hat dieser Aspekt meines Berufslebens auch eine „forschende“ Komponente, v. a. das Aufstellen von Ausgangsfragen, Finden von Literatur und ExpertInnen, Analyse verschiedenster Texte und Herausarbeiten der wichtigsten Punkte, Setzen eines Fokus, Führen von Interviews… Ich habe ebenso schon früh begonnen, Schreibwerkstätten als Methode in meinen Seminaren einzusetzen, spätestens seit meiner Zeit als Lehrender am Masterlehrgang Andragogik an der PH Feldkirch auch am Weg zu Bachelor- und Masterarbeiten. Aus der heutigen Perspektive kann ich sagen, dass so eine sehr intensive Auseinandersetzung erfolgte und erfolgt mit essentiellen „wissenschaftlichen“ und zugleich sensiblen Themenfeldern wie Objektivität, bewusste Wahl und Offenlegung von Forschungsergebnissen, Wahl einer verständlichen Frage, Bezug zum „Alltag“, ethisches Vorgehen, Open Access usw.
Ich betrachte zudem meine Beiträge in verschiedenen Online Foren, in Social Media Kommunikationskanälen, in Lernräumen von MOOCs (Liste dazu: coming soon), in meinen beiden „privaten“ Blogs (dieser hier und einer rund um elearning) und den Blog der Abteilung SKILL der FH St. Pölten als wichtige Elemente meiner forschenden / wissenschaftlichen Tätigkeit. Letztlich sind Textbausteine aus diesen u. a. in Publikationen mit David Röthler geflossen und in div. Beiträge zu Konferenzen oder Büchern im Rahmen meiner Tätigkeit für die FH St. Pölten (verlinkte Publikationsliste: coming soon).
Im Rahmen der 11. Forschungswerkstatt der Donauuniversität Krems mit Prof. Dr. Christian Spannagel als Referenten habe ich mich noch ein Stück tiefer mit design based research beschäftigt. Dieser Ansatz soll auch meine weitere Forschungstätigkeit prägen – ebenso eine Dissertation die ich vorhabe und hoffentlich demnächstens in die Realität umsetzen kann. In der Schlussrunde der #fowe11 im Jänner 2015 sagte ich „Ich bin ein Forschender“. Also eine Anerkennung dieses Teiles meiner Biografie und meiner Zukunft, bei der ebenso Ansätze und Methoden aus der Angewandten Improvisation eine zentrale Rolle spielen werden.

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